Berlinweit gemeinnützig: Kultur, Kunst und Bildung durch Ehrenamt, Arbeitsförderung und Bundesfreiwilligendienst.
Berlinweit gemeinnützig: Kultur, Kunst und Bildung durch Ehrenamt, Arbeitsförderung und Bundesfreiwilligendienst.
Kulturnews Cover

Programm

Di 21.01., 19.00 Uhr
Reise-Bilder-Vortrag: Mit dem Wohnmobil durch Alaska - zu Besuch bei den Bären von Katmai

Mi 22.01., 10.00 Uhr
Galeriefrühstück: Farbe und Form sind eins - Henri Matisse (1869-1954)

Do 23.01., 18.00 Uhr
Diavortrag im Medienpoint: Schweden – Norwegen - Island: Magie des Nordens

Fr 24.01., 19.00 Uhr
Kabarett: Alles Quatsch – Geschafft! 2019

Fr 24.01., 19.00 Uhr
Was, haben wir gelacht? PREMIERE!!!

Di 28.01., 09.30 Uhr
Zimbel Zambel: Schneemann Rübennase und seine Freunde aus dem Winterland

Di 28.01., 19.00 Uhr
Filmvortrag im Club: M – eine Stadt sucht einen Mörder, Deutschland 1931

Kulturkalender Cover

100 Jahre Groß-Berlin

Wie Berlin durch Eingemeindung von Stadt und Städtchen das wurde, was es heute ist

Berlin feiert 2020 ein Jahrhundertereignis. Acht Städte, 59 Landgemeinden und 27 Gutsbezirke wurden am 1.10.1920 zu „Groß-Berlin“ vereint. Quasi über Nacht wuchs die Stadt von 66 auf 878 Quadratkilometer Fläche an. Das damals frisch gegründete „Groß-Berlin“ hat dem heutigen Berlin seine Gestalt gegeben. Die Gründe dafür und die Fragestellungen, wie mit der neuen Großstadt umzugehen ist, weisen gewisse Ähnlichkeiten mit der heutigen Situation auf. Ein Obdach im wörtlichen Sinn gehört mit zu den basalen Voraussetzungen für ein normales Leben. Damals wurde Berlin zum Großberlin, heute scheint der Touristenmagnet Berlin nicht groß genug zu sein. Der Tagesspiegel weist am 12.11.19 unter dem Titel „Berlin ist voll – jetzt ziehen alle ins Umland“ auf ein ähnliches Phänomen wie damals hin, nur eben umgekehrt. Wohnungssuchende zieht es ins Umland, fernab der Großstadt, doch mit schneller Anbindung zu ihr. Spannend bleibt die Bewältigung des Problems, den Menschen bezahlbare und ausreichend große Wohnungen anzubieten, damals wie heute.Im Vergleich zu anderen europäischen Städten blieb Berlin lange unbedeutend. Erst mit der beginnenden Industrialisierung Ende des 19. Jahrhunderts wurde es zur Weltstadt. Der Prozess verlief nicht für alle schmerzfrei. Die industriellen Erfordernisse hatten in den Jahren vor dem Zusammenschluss die Stadt unkontrolliert wachsen lassen. Hatte Berlin um 1800 noch etwa 200.000 Einwohner, wuchs die Bevölkerung im Jahr 1910 auf zwei Millionen an, bei einem nahezu unveränderten Stadtgebiet. Auch die umliegenden Städte und Gemeinden erlebten einen rasanten Zuzug. Freie Flächen, die an Nachbargemeinden grenzten und die bisher überwiegend landwirtschaftlich genutzt wurden, benötigte man zunehmend für Infrastruktur, Wohn- und Industriezwecke. Das kommt einem irgendwie bekannt vor, wenngleich es nicht deckungsgleich mit heutigen Zuständen ist. Auch hier und jetzt müssen viele Naturflächen Federn lassen.

mehr

60 Sekunden Kulturring

Alexandra von der Heyde produziert mit sehr großem Engagement („Ich komme fast nicht mit dem Anschauen und Freigeben nach!“ – A.H.) 60 Sekunden lange Videos über den Kulturring. Zu sehen sind Aktionen, Projektarbeit, Medienpoints, aber seht lieber selbst …