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"Löschen durfte keiner ..." | Novemberpogrom 1938 - die "Reichskristallnacht" in den Berliner Bezirken Mitte, Friedrichshain und Lichtenberg

In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 brannten in Berlin und anderen Orten Deutschlands Synagogen und Gebetshäuser. In jener Nacht ermordeten SA-Trupps Menschen, misshandelten sie und verschleppten sie in Konzentrationslager, nur weil sie Juden waren. In derselben Nacht wurden jüdische Geschäfte, Wohnungen und Schulen verwüstet und geplündert. Die vorliegende Broschüre, verfasst von einer Projektgruppe des Kulturrings, beleuchtet die historischen Hintergründe dieses antijüdischen Pogroms. In Erinnerung gerufen werden auch die Vielfalt des jüdischen Lebens in den drei Bezirken Berlins. Zeitzeugen schildern ihre Erlebnisse in jener Schreckensnacht. An drei renommierten Kaufhäusern und einigen jüdischen Kleinbetrieben wird ihre "Arisierng", der Zwangsverkauf an Deutsche zu Schleuderpreisen oder ihre Liquidierung aufgezeigt.

52 Seiten
Preis: 2,50 €