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Gezeichnet.Pankow zum Anschauen und Lesen

Preis: 10 Euro, ISBN: 978-3-948427-48-1 (zu erwerben beim Kulturring)

Mit der nunmehr vorliegenden Publi­kation hat das 2006 beim Kulturring begonnene Projekt „gezeichnet.Pankow“ seinen Abschluss gefunden. Tatiana Arsénie begann damals im Kulturring Pankow im Rahmen ihrer ABM-Tätigkeit Gebäude zu zeichnen, die die Ortsteile des Bezirks prägen und ­seine architektonische Vielfalt ausmachen.

Für die Künstlerin, in der Ikonen- und Hinterglasmalerei zu Hause, stellte die realistische Darstellung von Objekten eine neue Herausforderung dar, der sie sich mit zunehmender Hingabe stellte. Die anfangs entstandenen Zeichnungen sind einfach gehalten, nicht so filigran und detailgetreu wie zum Beispiel die Darstellung des Betriebsgebäudes von ehemals Stern-Radio in Weißensee oder des U-Bahn-Aufgangs in der ­Eberswalder Straße. Diese Grafik dokumentiert das Meisterwerk der Stahlbaukunst und den Arbeitsfleiß, mit dem es geschaffen wurde, wie keine Fotografie oder kein Gemälde das wiedergeben kann.

Die Bilder wurden mehrfach in Ausstellungen gezeigt. Die erste Schau fand 2010 in der Weißenseer Stephanus-Stiftung statt, eine weitere 2013 im Rathaus Pankow, die der damalige Bürgermeister Matthias ­Köhne eröffnete und die bei den Besuchern der ­Rathaus-Galerie auf großes Interesse stieß.

Die Idee, den Zeichnungen die Historie der Gebäude beizufügen und daraus ein Gesamtwerk zu gestalten, reifte allmählich heran. Nicht zuletzt, weil die Ortsteile des Bezirkes in jüngster Zeit einen enormen Bevölkerungszuwachs erfahren haben und ­Pankow sich zunehmend auch zu einem ­touristischen Ziel entwickelt. Sowohl Ausstellungen wie auch Veröffentlichungen zur Regionalgeschichte sind mehr denn je gefragt.

Die Herausforderung war, Geld zur Unterstützung einer Herausgabe zu finden. Dank der in Potsdam ansässigen „Kulturbund-­Stiftung“ wurde dies möglich.

Mit dieser Publikation wird in der Mehrzahl auf Gebäude aufmerksam gemacht, die in Reiseführern kaum oder gar nicht aufgeführt sind – zum Beispiel das Gebäude des heutigen Max-Delbrück-Gymnasiums in der Pankower Dietzgenstraße. Die Einrichtung ist derzeit eine der gefragtesten Bildungsstätten. Dass sie das schon bald nach 1945 wieder war und weit vordem ein Rathaus …  darüber und über vieles andere kann man nachlesen in … siehe Überschrift.

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