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Di 21.01., 19.00 Uhr
Der Freizeitfotograf Thomas Schmidt reiste mit seiner Frau im Sommer 2018 mit einem Wohnmobil 1800 km durch Alaska.
Eintritt 5,00 / 4,00 €
Foto: Thomas Schmidt
Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16 12437 Berlin 536 96 534
Bei dieser Reise entstanden beeindruckende Bilder von Landschaften und Tieren. Schmidt erzählt von Begegnungen mit der dort lebenden Bevölkerung, berichtet auch von den Olympischen Spielen der Eskimos und Indianer mit sehr seltenen, auf den Traditionen der amerikanischen Ureinwohner basierenden Sportarten. Die Reise führte auch in den nur mit dem Wasserflugzeug zu erreichenden Katmai-Nationalpark. Dort begegneten die Reisenden Bären im Abstand von wenigen Metern, ohne schützenden Zaun dazwischen. Und man muss nicht nach Las Vegas reisen, um dem Glücksspiel zu frönen. In Alaska kann man auch wetten und mit einem von Einsatz 2,50 USD und etwas Glück und Verstand 300.000 USD gewinnen! Neugierig? – Auflösung beim Vortrag.
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Mi 22.01., 10.00 Uhr
Ein Vortrag mit Rotraut Simons.
Eintritt: 7,50 € inkl. Frühstück (Anmeldung erbeten, Tel.5532276)
Foto: Tullio Saba, CC0 1.0 Universal
Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13 10365 Berlin 030 / 553 22 76
Henri Matisse wurde am 31. Dezember 1869 in einer kleinen Stadt im Norden Frankreichs, nahe der Grenze zu Belgien, geboren. Der Sohn eines Drogisten studierte zunächst Jura und arbeitete als Anwaltsgehilfe. Erst mit Anfang zwanzig, als er während der langwierigen Genesung von einer Blinddarmoperation die Zeit mit Zeichnen und Malen vertrieb, reifte in ihm der Wunsch, Künstler zu werden. Nach dem Kunststudium in Paris entwickelten er und andere junge Künstler einen neuartigen, expressiven Malstil, der ihnen den Spottnamen „Fauves“ (auf Deutsch etwa: „die wilden Tiere“) einbrachte; charakterisiert durch den Einsatz von kräftigen, reinen Farben. „Ich träume von einer Kunst des Gleichgewichts, der Reinheit, der Ruhe“, schrieb er 1909. Anregungen fand er in Werken der islamischen Kunst, auf Reisen nach Nordafrika und bei Aufenthalten an der französischen Riviera, wo er sich schließlich niederließ. Henri Matisse starb am 3. November 1954. Er hinterließ ein vielseitiges Werk, das neben Gemälden auch Grafiken in verschiedenen Techniken, Scherenschnitte und Collagen, Skulpturen, bemalte Keramik und Entwürfe für Theaterdekorationen und die Ausgestaltung einer Kapelle bei Nizza umfasst.
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Do 23.01., 18.00 Uhr
Referent: Norbert Henning
Eintritt frei, wir bitten um Anmeldung.
Foto: Norbert Henning
MedienPoint Steglitz, Deitmerstr. 8 12163 Berlin 501 545 15
Kommen Sie mit auf eine Bilderreise durch einsame Landschaften, die totale Wildnis, durch arktische Landschaften voller Vulkane und durchzogen von reizvollen Fernwanderwegen. Lauschen Sie Geschichten über Bergtouren auf Leben und Tod, und staunen Sie über geheimnisvolle Ereignisse.
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Fr 24.01., 19.00 Uhr
Hoffmann & Gundelach packen wieder aus!- Eine Produktion des Kabaretts Die Radieschen Berlin 2019.
Eintritt 7,00 / 6,00
Foto: Kabarett Die Radieschen Berlin
Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33 12526 Berlin 030 / 67 89 61 91
Mit Spaß, gewohnt akribisch und witzig, unterhalten die beiden Kabarettisten und lassen die letzten 12 Monate Revue passieren. Bilanz des Vergangenen und schonungslose Abrechnung mit dem aktuellen Politikbetrieb in Berlin werden kurzweilig und mit Augenzwinkern dargeboten. Ein Kabarettist und ein Clown erklären die Welt. Genau das hat die Kulturwelt noch gebraucht. Wenn Hoffmann & Gundelach sich auf der Bühne begegnen, wird Denken eingefordert, und damit sind Lachen, Grübeln, Zustimmung, Widerspruch, Überraschung und ein Hauch gedanklichen Irrsinns garantiert. In ihrer typischen Art beleuchten sie den mittlerweile selbstverständlichen Wahnsinn in Politik und Gesellschaft, übersehen dabei jedoch auch nicht den Unsinn im Alltag. Gerd Hoffmann kann mittlerweile nach 29 Jahren auf 17 Soloprogramme zurückblicken. Rolf Gundelach, alias Clown Rolli, spottet nun schon seit 2013 gemeinsam mit Hoffmann auf der Kabarett-Bühne. Gönnen Sie sich 90 Minuten dieses brisanten politischen Kabaretts mit den beiden Künstlern und ihren satirischen Betrachtungen; folgen Sie ihnen dabei auch durch ihre ganz eigenen DenkZonen!
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Fr 24.01., 19.00 Uhr
Ist Lachen gesund, auch wenn es im Hals stecken bleibt? Politisches Kabarett von und mit Olaf Michael Ostertag. Kompositionen und musikalische Begleitung: Dirk Morgenstern.
Eintritt 10,00 €, ermäßigt 8,00 €, Kartenreservierung: 93 66 10 78.
Foto: promo
Berliner Tschechow-Theater, Märkische Allee 410 12689 Berlin 030 / 93 66 10 78
Ist Lachen gesund, auch wenn es im Hals steckenbleibt? Was nützt das beste Gesundheitssystem Jens Spahn? Wenn die Lage ernst ist, warum ist das Wetter heiter? Warum werden Fragen beantwortet, die keiner gestellt hat? - In der ihm eigenen Mischung aus Stolz und Vorurteil betrachtet Olaf Michael Ostertag Gefühlschaos und Hirnwirrnis seiner Mitmenschen und spielt Tetris mit den Versatzstücken der modernen Gesellschaft. Nachdem alles neu sortiert ist, bleibt die politisch korrekteste Frage von allen: Hat hier etwa jemand gelacht?
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Di 28.01., 09.30 Uhr
Rainer Herzog - der Musikant vom Kindertheater Rasselbande - singt und spielt für Kinder und mit Kindern.
Eintritt: 5,50 €, mit Gruppenrabatt 4,00 €, Anmeldung unter Tel. 030 561 61 70, Dauer ca. 45 min.
Foto: Rainer Herzog
Bezirkliches Informationszentrum Marzahn-Hellersdorf, Hellersdorfer Str. 151 (nördl. Seilbahnstation) 12619 Berlin
Der Schneemann will verreisen. Auf seiner Reisewolke. Aber die kommt nicht! Was ist da passiert? Rübennase will doch seine Freunde besuchen! Wer kann helfen? Eine frostig-fröhliche Matsch-und-Schnee-Liedergeschichte. Aber niemand muss frieren, denn alle können mitmachen: singen, klatschen, stampfen, trommeln, tanzen, lachen... Rainer Herzog begeistert eine knappe Stunde lang alle kleinen Leute ab knapp 3 - mit musikalischen Wintergeschichten, mit neuen Schnee- und Matsch-Liedern und dem bekannten Schneemann Rübennase.
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Di 28.01., 19.00 Uhr
Regie: Fritz Lang. Gustaf Gründgens zum 120. Geburtstag und gleichzeitig der Auftakt von Berlin-Filmen! Mit Filmwissenschaftlerin Irina Vogt.
Eintritt 5,00 / 4,00 €
Foto: Andreas Bohnenstengel, CC BY-SA 3.0 DE
Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16 12437 Berlin 536 96 534
Ein Film der Superlative: Bester deutscher Film aller Zeiten und filmtonliches Meisterwerk. Kriegshysterie, Abbild der Weimarer Republik, Lynchjustiz, Todesstrafe, geteilte Persönlichkeit eines Kindermörders - das sind die Themen in „M“. Gustaf Gründgens war zum Zeitpunkt dieses Films schon ein Berliner Theaterstar. Zum Film selbst: Im Berlin der 1930er Jahre treibt ein Kindermörder sein Unwesen. Sowohl die Polizei, als auch die Unterwelt – die Bettler und Verbrecher – machen Jagd auf ihn….
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Mi 29.01., 15.00 Uhr
Faszination Handpan – Klanglandschaften, Soundcollagen, Entspannungsmusik mit der Gruppe „KlangArt“ – Handpan, Gitarre und Harfe. Kaffee und Kuchen ab 14.30 Uhr. Eine Veranstaltung des SeniorenServiceBüro in Zusammenarbeit mit dem Kulturring in Berlin e.V.
Eintritt: 6,00 €, ein Kaffeegedeck 3,00 €, Anmeldung Tel. 561 11 53.
Foto: Wolfgang Ohmer
MAXIE-TREFF Begegnungsstätte, Maxie-Wander-Straße 56/58 12619 Berlin
Das Handpan ist eine schweizerische Erfindung. Äußerlich ähnelt es einem Wok mit Deckel oder einem UFO. Die Erfinder bezeichnen es als Klangskulptur. Es wird mit den Fingern und Händen gespielt, Perkussion und Melodie in nahezu unerschöpflicher Vielfalt. Wer immer das Handpan hört, scheint seiner Klang-Energie zu erliegen. Handpan-Klänge, atmosphärisches Harfen- und Gitarrenspiel sind die Grundfarben, aus denen die Musiker von Klangart-Berlin, Wolfgang Ohmer (Handpan/Gitarre/Kalimba) und Peter Stein (Handpan/Gitarre/Percussion) und Bhavani Benninghoven (Harfe/Gesang) ihre Klanglandschaften, Soundcollagen und Songs entwickeln. Relaxte Grooves, melodisch und perkussiv. Musik die in innere Landschaften entführt. Wolfgang Ohmer arbeitete als Komponist und Gitarrist in Projekten von New Age bis Weltmusik. Seine Musik findet sich auf diversen internationalen CD-Veröffentlichungen. Peter Stein ist ein freischaffender Musiker und betreibt am Rande Berlins ein Tonstudio. Der Multiinstrumentalist und Songwriter arbeitete in verschiedenen Musikprojekten u.a. mit Tony Carey (Room With A View) zusammen. Bhavani Benninghoven bereichert die Formation durch ihr ausdrucksvolles Harfenspiel, das von klassischen und keltischen Einflüssen geprägt ist.
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Mi 29.01., 15.30 Uhr
Bildervortrag und Gespräch mit Elke Melzer.
Eintritt 5,00 €, Kaffee/Tee und Kuchen 2,50 €
Abb.: Peters Paul Rubens
Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13 10365 Berlin 030 / 553 22 76
Das Barockzeitalter war von starken Gegensätzen geprägt. Uneingeschränkte Verfügungsgewalt sammelte sich in den Händen weniger Mächtiger, die meisten lebten jedoch in vielfachen Abhängigkeitsverhältnissen. Die überwiegende Mehrheit der Bauern fristete ihr Dasein auf dem Niveau bitterster Armut. Kriege und Hungersnöte brachten zusätzliches Elend mit sich. Die durchschnittliche Lebenserwartung lag bei unter 30 Jahren. Frauen hatten gemäß ihrer Zugehörigkeit zu verschiedenen sozialen Gruppierungen unterschiedliche Pflichten. Frauen aus höfischen und adligen Kreisen übernahmen den schmückenden Part auf Gesellschaften, die den absolutistisch Herrschenden zur Repräsentation ihrer Macht dienten. Während die Frau von Stand auf Barockbildern idealisiert und heroisiert wurde, zeigten die Niederländer die Bürgersfrau als ordentliche Hausfrau in der Weltabgeschiedenheit ihrer Stube. Wichtige Stilmittel der Barockmalerei sind Üppigkeit der Formen, eine übersteigerte Darstellung menschlicher Gefühle und eine kontrastreiche Wiedergabe von Beleuchtungsverhältnissen. In diesem Bilder-Vortrag wird zur Sprache kommen, welchen Platz die Frau in dem bewegungsreichen Figurenstil einnimmt ob in religiösen Szenen, Historienbildern oder in Schilderungen mythologischer Themen, ob als Gleichnisfigur der Liebe, Schönheit und Fruchtbarkeit oder in religiöser Demut.
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Do 30.01., 09.30 Uhr
Ein vergnügliches Marionettenspiel nach dem beliebten Märchen der Brüder Grimm und dem Libretto von Adelheit Wette mit Musikmotiven aus der Oper von Engelbert Humperdinck, dargeboten vom Puppentheater Parthier.
Eintritt: 5,50 €, mit JKS-Schein 4,00 €, für Mieter der WBG Humboldt-Universität 2,00 €, Anmeldung unter Tel. 561 61 70.
Foto: Puppentheater Parthier
Humboldt-Haus, Warnitzer Straße 13 A 13057 Berlin
Hänsel und Gretel haben den Milchkrug mit der letzten kostbaren Milch zerbrochen, die Mutter ist verzweifelt und schickt sie in den Wald zum Beeren sammeln. Die Geschwister geraten in den Hinterenwälderwald, verirren sich und gelangen schließlich an ein Haus aus lauter Süßigkeiten. "Knusper, knusper Knäuschen, wer knuspert mir am Häuschen?"...
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Do 30.01., 18.00 Uhr
Heitere Meistererzählungen von Anton Tschechow, szenisch gelesen von Irina Vogt zur Fotoausstellung "Impressionen aus dem Berliner deutsch-russischen Tschechow-Theater" des Kulturring in Berlin e.V. anlässlich des 160. Geburtstages von Anton P. Tschechow mit Fotos von Dr. Reinhard Hoßfeld (Ausstellungsdauer bis 30.03.2020).
Eintritt 3,00 €
Foto: Harald Etzbach
Berliner Tschechow-Theater, Märkische Allee 410 12689 Berlin 030 / 93 66 10 78
Was ein Lottogewinn aus einer langjährigen Ehe machen kann, was ein Beamter tut, um befördert zu werden und wie sich ein Jähzorniger verhält, dem das weibliche Geschlecht nachstellt… Diese und andere heitere Erzählungen werden szenisch von Irina Vogt gelesen. Man gewinnt einen Einblick in das umfangreiche erzählerische Werk Anton Tschechows, eines der bedeutendsten russischen Autoren. Rund 500 Erzählungen tragen seinen Namen, manche sind erst spät in ihrer eigentlichen Bedeutung von Kritikern entschlüsselt worden. Irina Vogt – Filmwissenschaftlerin, Schauspielerin und Moderatorin – ist als gebürtige Berlinerin ihrer Heimat treu geblieben und lebt im Bezirk Treptow-Köpenick. Sie studierte Filmwissenschaften/Dramaturgie an der Filmhochschule Potsdam-Babelsberg, belegte Schauspielkurse und nahm privaten Schauspielunterricht. Sie war für das Fernsehen als Regieassistentin tätig und lehrte als Fachschuldozentin „Filmanalyse“ an der Filmhochschule „Konrad Wolf“.
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Fr 31.01., 19.30 Uhr
Musik und Tanz mit der Band Clover / Irish & Scottish Folk, den Pankow-Pipers / Dudelsackmusik aus Schottland und dem Irish Dance Projekt Berlin.
Eintritt 18,00 € (inkl. Speisen), ermäßigt 3,00 € (nur für Berlin-Pass-Inhaber*innen, begrenztes Kontingent), Reservierungen unter Tel 553 22 76 oder E-Mail an studio@kulturring.berlin
Foto: Regina Oette
Kulturhaus Karlshorst, Treskowallee 112 10318 Berlin 030 / 5 53 22 76 oder 5 64 02 63
Die Musiker*innen der Berliner Band CLOVER spielen seit 1996 Irish Folk mit virtuoser Leidenschaft auf traditionellen Instrumenten, die sie hervorragend beherrschen und damit ihre Zuhörer*innen bei jedem Konzert mit viel Spaß am Musizieren begeistern. Sie haben sich einen festen Platz in der Szene erarbeitet, legen es jeden Abend erneut darauf an, die Leute zum Mitmachen, Lachen, aber auch zum Träumen zu bringen. Schnelle Reels, Jigs und Polkas, Trink- und Wanderlieder sowie schöne Balladen lassen die Zuhörer*innen klatschen, hüpfen und erzeugen die bekannte Sehnsucht nach keltischer Weite und irischer Lebensfreude. Dabei kommen jede Menge Instrumente zu Einsatz: Banjo, Mandoline, Akkordeon, Gitarre, Bass, Bodhran, Tin & Low Whistle, Harmonica. Die Tänzerinnen des Irish Dance Projekt Berlin werden zudem mit ihren fantasievollen Tänzen in farbenfrohen Kostümen etwas Besonderes für das Auge bieten. Die Füße der Tänzer*innen schweben mit Leichtigkeit und Anmut durch den Raum oder steppen mit rasanter Geschwindigkeit über die Bühne. Das Publikum erwartet eine hochkarätige Irish Dance Show mit wundervollen Softshoe- sowie kraftvollen Stepptanz-Choreografien. Die Pankow-Pipers versetzen Sie mit ihren Dudelsackklängen musikalisch in das schottische Hochland, mal mitreißend, mal getragen. Insgesamt eine vielversprechende Mixtur von einmaligen Klängen und farbenfrohen Tänzen, eine freundliche musikalische Einladung zum Zuhören, Klatschen und Mittanzen!
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Sa 01.02., 14.00 Uhr
Geselliges Beisammensein, Tanz und Musik.
Eintritt 5,00 €, Kartenreservierung: 93 66 10 78
Foto: promo
Berliner Tschechow-Theater, Märkische Allee 410 12689 Berlin 030 / 93 66 10 78
Alle, die Lust auf Tanz, Musik und Unterhaltung haben, sind herzlich zum russischen Tanznachmittag eingeladen. Hier treffen sich Menschen mit slawischer Mentalität, die für temperamentvolle Stimmung und Geselligkeit garantieren.
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Mo 03.02., 17.30 Uhr
Seit März 2014 liest Rahel Mann an jedem ersten Montag des Monats aus dem Buch "UNS KRIEGT IHR NICHT" von Tina Hüttl. Ort: In der Ausstellungshalle.
frei
Foto: ARD alpha
Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz 10825 Berlin
Rahel Mann hat als Kind, versteckt in Berlin, überlebt: bei wechselnden Familien und zuletzt in einem Kellerraum in Schöneberg, versorgt von einer Hauswartsfrau. Im Zentrum steht auch heute noch die Frage, wie sie diese Erfahrungen verarbeitet hat und heute als Medizinerin, Psychotherapeutin und Lyrikerin mit ihnen umgeht. Bei der Begegnung mit dem Publikum und den Besuchern der Ausstellung "Wir waren Nachbarn" ist es Rahel R. Mann wichtig, nach dem Lesungsteil immer wieder auf die individuellen Fragen der Anwesenden einzugehen.
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Di 04.02., 19.00 Uhr
mit Petra Hornung, Kunstwissenschaftlerin, und Steffen Thiemann mit einer Performance “Reden wir übers Essen”, anschließend Gespräch.
Eintritt 5,00 / 4,00 €
Foto: Olf Kreisel
Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16 12437 Berlin 536 96 534
Kunstdiebstahl hat es schon zu allen Zeiten gegeben. Der Verlust, besonders dann, wenn sich die Kunstwerke im öffentlichen Raum befinden und somit allen gehören, bedeutet auch den Verlust kultureller Teilhabe und kultureller Zeitzeugnisse. Wie aber verhalten sich die Menschen gegenüber der Kunst in ihrem Umfeld? Die ungeschützten Statuen, Friedhofsplastiken etc. aus Metall sind für Räuber eine leichte Beute. Die haben meist eine Flex dabei, trennen die Kunst vom Sockel, zerstückeln und bringen sie zum Schrotthändler. Der Materialwert ist gering im Vergleich zum ideellen und künstlerischen Wert. Und die Kunst ist unwiederbringlich weg. Die “Aktion leere Sockel” thematisiert diese kunstlos zurückgebliebenen Orte. Im Rahmen eines Wettbewerbs wurden Vorschläge von 8 KünstlerInnen für einen temporären künstlerischen Umgang mit ihnen gesucht. Drei Entwürfe wurden realisiert. Temporäre Kunst sieht nicht unbedingt wie „richtige” Kunst aus. Begegnungen mit dieser Art Kunst werden zumeist als provokant, störend, unschön empfunden. Aber eben darauf zielt sie ja auch. Sie will auffallen, will Gleichgültigkeit stören, Konfrontation provozieren, fremd wirken. Das heißt auch, sie muss eine heftige Wirkung hinterlassen. Und genau daraus resultiert ihre Stärke: durch ihre Register der nonkonformen Auffälligkeit unübersehbar auf etwas zu verweisen, aufmerksam zu machen. In diesem Falle auf die verwaisten Sockel in Treptow. (P.H., red. gekürzt)
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Do 06.02., 18.00 Uhr
Referent: Norbert Henning.
Eintritt frei, wir bitten um Anmeldung.
Foto: Norbert Henning
MedienPoint Steglitz, Deitmerstr. 8 12163 Berlin 501 545 15
Der Vortrag entführt Sie in die wilde Bergwelt der Anden, in Wüsten, den tropischen Urwald, zu Salzseen und zur alten Kultur der Inka. Der Referent war als Organisator einer biologischen Kleinexpedition monatelang unterwegs in abgelegenen Regionen Perus. Als Rucksacktourist und Bergsteiger erklomm er zahlreiche Fünf- und Sechstausender. Dabei erlebte er die Gastfreundschaft der Indios, aber auch Überfälle, Entführungen und jede Menge Schwierigkeiten.
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Fr 07.02., 14.00 Uhr
Interessante Mitarbeiter erzählen spannende Geschichten aus ihrem Berufsleben. Gastgeberin: Linda Bölke
Eintritt 5,00 €
Foto: privat
Berliner Tschechow-Theater, Märkische Allee 410 12689 Berlin 030 / 93 66 10 78
Mitarbeiter, die sonst nie im Licht der Öffentlichkeit stehen, ohne die aber kein Film oder Theaterstück denkbar wäre, erzählen spannende, lustige und peinliche Geschichten aus ihrem Berufsleben, so unter anderem Regisseure, Kostüm-, Masken- und Szenenbildner, Geräuschemacher, Beleuchter und Tonmeister. Präsentiert wird diese Reihe, die monatlich einmal am ersten Freitag eines Monats stattfindet, von Linda Bölke, die selbst jahrzehntelang vor und hinter der Kamera unterwegs war. Lassen wir uns von ihren Gästen überraschen.
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Sa 08.02., 17.00 Uhr
Moldawischer Kulturabendabend mit Musik und Tanz.
Eintritt 5,00 €, inkl. Begrüßungsgetränk, Reservierungen: 030-93661078.
Foto: Nicu Buculei, CC BY-SA 3.0
Berliner Tschechow-Theater, Märkische Allee 410 12689 Berlin 030 / 93 66 10 78
In unserer neuen, einmal monatlich stattfindenden Veranstaltungsreihe möchten wir Menschen verschiedener Herkunft zusammenbringen, die sich gerne regelmäßig treffen wollen, um ihre Traditionen, Bräuche und Sitten zu pflegen und diese an ihre Kinder, aber auch an interessierte Nachbarn weiter zu geben. Wir laden alle Bewohner und Bewohnerinnen herzlich ein zum geselligen Beisammensein bei Musik, Tanz und selbst gestaltetem Programm. Durch gemeinsame Aktionen werden das gegenseitige Verständnis sowie die Akzeptanz und Toleranz untereinander gefördert und ein harmonisches Zusammenleben aller Beteiligten gestärkt.
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Di 11.02., 19.00 Uhr
Deutschland 1942, Regie Volker von Collande. Filmvortrag von Filmwissenschaftlerin Irina Vogt.
Eintritt 5 / 4 €
Foto: Friedrich Magnussen / Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte, CC BY-SA 3.0 DE
Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16 12437 Berlin 536 96 534
Filmwissenschaftlerin Irina Vogt präsentiert einen während des dritten Reiches entstandenen Spielfilm, der nur im damaligen Kontext Propagandawirkung hatte und deshalb nach dem Krieg schnell durch die FSK freigegeben wurde. Bis heute wirkt die Großstadtromanze natürlich und unpathetisch. Beeindruckend sind die vielfältigen Aufnahmen des Alltagslebens von Berlin, der damaligen 4,5 Millionen-Stadt. Zum Film: Der junge Fliegerfeldwebel Bernd hat 3 Tage Berlin-Urlaub. Am Bahnhof Friedrichstraße lernt er Gisela kennen. Im Laufe des Tages werden die beiden mehrmals getrennt und finden sich wieder an den verschiedensten Orten der Großstadt.
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Mi 12.02., 09.30 Uhr
Spiel: Eduardo Mulone / für Kinder ab 3 Jahren.
Eintritt 3,50 €, wir bitten um Anmeldung.
Foto: Teatro Baraonda
Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33 12526 Berlin 030 / 67 89 61 91
Eine traurig-lustige Geschichte von einer wunderbaren Freundschaft zwischen einem Menschen und einem Bären, die ihren Anfang in einer Höhle in den Bär-gen in der italienischen Schweiz hat und nach immer steigender Bär-ühmtheit, von Bär-lin nach Bär-n, vom Bär-mudadreick bis zum Bär-ingsee ihren Höhepunkt hat. Ein musikkomisches Spektakel, ein Triumph der Sensationen, unbeschreiblich - nicht vom Affen stammt der Mensch ab, sondern vom Bären!!! Treten Sie näher, meine Damen und Herren, liebe Kinder, lassen wir das Zirkusfest beginnen!
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Mi 12.02., 15.30 Uhr
Vortrag und Gespräch mit Wolfgang Bergt.
Eintritt 5,00 €, Kaffe/Tee und Kuchen 2,50 €.
Foto: Wolfgang Bergt
Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13 10365 Berlin 030 / 553 22 76
Der Rostocker Maler Wolfgang Bergt möchte mit seinem Vortrag die gewachsene Tradition der Landschaftsdarstellung in Norddeutschland, vor allem von der Ostseeküste zwischen den Künstlerzentren Ahrenshoop und Schwaan, ins Bewusstsein rücken, eine Tradition, der er sich selbst verbunden fühlt.
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Fr 14.02., 14.00 Uhr
zum Valentinstag für Junggebliebene mit der Alex-Band.
Eintritt 6,00 €, auf Wunsch Kaffee-/Teegedeck: 2,50 €
Foto: promo
Berliner Tschechow-Theater, Märkische Allee 410 12689 Berlin 030 / 93 66 10 78
Die Alex-Band – dieser Name steht für große Vielseitigkeit und jahrelange, auch internationale Erfahrung. Neben Auftritten in Deutschland spielte das Familien-Quartett auch in Schweden, Norwegen, Finnland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein und zeigte damit seine ganze Professionalität. Vier einzigartige Stimmen begleiten Sie durch alle Richtungen der Tanz- und Unterhaltungsmusik der 1960er bis 1990er Jahre, wobei die zwei Trompeten (Vater und Sohn) für ungewöhnlichen Musikglanz sorgen.
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Fr 14.02., 19.00 Uhr
Eine lebenslängliche Satire von und mit Autor Jürgen Keidel.
Eintritt 6 € / 5 €
Foto: PxHere, CC0 1.0 Universal
Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33 12526 Berlin 030 / 67 89 61 91
Nach Karl Valentin hat alles auf der Welt nicht nur zwei Seiten, sondern drei: eine positive, eine negative und eine komische. Wer sie sucht, findet sie auch. Benno Schelmlein wurde mit Beginn des Mauerbaus in Ost-Berlin aus reiner Völkerfreundschaft zum Roten Khmer-Anhänger hochgeschult, doch kurz vor seinem Höhenflug ins Königreich Kambodscha ausgebremst. So what? Das war nicht so schlimm wie arbeitslos... Erst die Anschlussrepublik machte aus ihm, was sich gehörte - einen Würdenträger, und zwar einen unantastbaren, gläsernen Menschenwürdenträger. Vielleicht kann der Autor nicht nur zum Lesen, sondern auch zum Schreiben ermuntern, noch dazu wenn"s dabei was zu lachen gibt?!
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Fr 14.02., 19.30 Uhr
„Atmosphärische Klänge“ mit der Gruppe „KlangArt“ – Handpan, Gitarre und Harfe.
Eintritt 18,00 €, für Gäste der WBG "Humboldt-Unversität" eG 15,00 € (inklusive landestypischer Speisen), Anmeldungen unter studio@kulturring.berlin oder Tel. 553 22 76
Foto: Wolfgang Ohmer
Humboldt-Haus, Warnitzer Straße 13 A 13057 Berlin
Das Handpan ist eine schweizerische Erfindung. Äußerlich ähnelt es einem Wok mit Deckel oder einem UFO. Die Erfinder bezeichnen es als Klangskulptur. Es wird mit den Fingern und Händen gespielt, Perkussion und Melodie in nahezu unerschöpflicher Vielfalt. Wer immer das Handpan hört, scheint seiner Klang-Energie zu erliegen. Handpan-Klänge, atmosphärisches Harfen- und Gitarrenspiel sind die Grundfarben, aus denen die Musiker von Klangart-Berlin, Wolfgang Ohmer (Handpan / Gitarre / Kalimba) und Peter Stein (Handpan / Gitarre / Percussion) und Bhavani Benninghoven (Harfe / Gesang) ihre Klanglandschaften, Soundcollagen und Songs entwickeln. - Relaxte Grooves, melodisch und perkussiv. Musik die in innere Landschaften entführt. Wolfgang Ohmer arbeitete als Komponist und Gitarrist in Projekten von New Age bis Weltmusik. Seine Musik findet sich auf diversen internationalen CD-Veröffentlichungen. Peter Stein ist ein freischaffender Musiker und betreibt am Rande Berlins ein Tonstudio. Der Multiinstrumentalist und Songwriter arbeitete in verschiedenen Musikprojekten u.a. mit Tony Carey (Room With A View) zusammen. Bhavani Benninghoven bereichert die Formation durch ihr ausdrucksvolles Harfenspiel, das von klassischen und keltischen Einflüssen geprägt ist.
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So 16.02., Uhr
Eine Veranstaltung in russischer Sprache mit dem Ensemble T&T (Tanz und Theater).
Eintritt 6,00 €
Foto: privat
Berliner Tschechow-Theater, Märkische Allee 410 12689 Berlin 030 / 93 66 10 78
Natalija Sudnikovic und das Ensemble T&T wissen die Kinder, aber auch die Erwachsenen mit lustigen Spielen, einer Kostüm-Show, dazu einer Kinderdisko mit viel Spaß zu begeistern, zu verzaubern, zum Lachen zu bringen und zum Mitmachen zu animieren. Seid auch Ihr dabei!
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Di 18.02., 19.00 Uhr
Lesung trifft Impro: Wortgewandt im Wortgewand, mit Dirk Lausch & Thomas Jäkel.
Eintritt 7 / 6 €
Foto: Das Theater ohne Probe
Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16 12437 Berlin 536 96 534
Bei dieser Show sind Sie wieder gefragt! Ob Klassiker, Kurzgeschichte, Schlagertext, Werbeanzeige, Oster- oder Liebesgedicht, SMS, Einkaufszettel, Behördenbrief, Speisekarte und und und: Stimmspieler und Schausprecher Dirk Lausch liest mit seiner markanten Stimme ganz spontan alles, was Sie ihm vorlegen (je absurder, desto besser ...). Improschauspieler und Regisseur Thomas Jäkel macht sich dann mit Ihrer Hilfe seinen ganz eigenen Reim auf das Gehörte, dichtet um, dichtet selbst, spinnt weiter, führt Sie auf unerwartete Pfade. Das Duo spielt sich wortgewandt die Bälle zu und nimmt Sie mit auf einen zwerchfellentspannenden Spaziergang durch den Letterwald mit erfrischendem Bad im Wörtersee ... Freuen Sie sich auf erlesenste Impro und die spontanste Lesung, die Sie je erlebt haben.
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Mi 19.02., 10.00 Uhr
Der Wandel der Perspektive auf die Darstellung von Land- und Seeschlachten in der Bildenden Kunst von der Antike bis in die Neuzeit. Vortrag mit Hanno Schult.
Eintritt 7,50 € inkl. Frühstück; Anmeldung erbeten, Tel. 5532276
Abb.: Unbekannter Künstler
Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13 10365 Berlin 030 / 553 22 76
Die künstlerische Darstellung kriegerischer Ereignisse ist fast so alt ist wie die Menschheit selber. So wird in der Zeit- und Bilderreise durch die Kultur- und Kriegsgeschichte gezeigt, wie sich die Darstellung der Schlacht von der Antike bis in die Neuzeit gewandelt hat. Wird in der Antike die Schlacht im Relief der Plastik und in Mosaikform sowie in klassischen Formen der Steinbearbeitung dargestellt, so bietet die späte Antike und das frühe Mittelalter nicht viel Interessantes an künstlerischen Schlachten-Darstellungen. Die große Epoche der Schlachtenmalerei bricht dann auch nicht zufällig mit dem Zeitalter der Renaissance an. Die Verweltlichung in der Kunst, die Entwicklung des künstlerischen Ausdrucksvermögens sowie der tiefe Wandel des Kriegswesens auf allen Ebenen sind die entscheidenden Faktoren für eine damals moderne Form der Darstellung des Krieges und der Schlacht. Die neuen graphischen Techniken, wie der Holzschnitt und der Kupferstich, revolutionieren die Schlachtendarstellung in einer bis dahin unbekannten Weise. Der Einsatz der Ölfarben begleitet dann die barocke Schlachtenmalerei in Italien, Flandern, Frankreich und Holland, und die dortigen Kunstschulen werden vom 17. Jh. an Vorbild und Muster für die Schlachtendarstellungen bis in die Neuzeit. Erst die Erfindung der Fotografie in der zweiten Hälfte des 19. Jh. schuf eine neue revolutionäre Dynamik in der Darstellung der Momentaufnahme der Schlacht bis in die Gegenwart hinein.